Der Fragenkatalog von Frau Radisch erschien im Feuilleton der Zeitung "Die Zeit" vom 24 Juni 2010.
Der Einfachheit halber möchte ich ihre Fragen und meine Antworten alternierend darstellen, so dass die Illusion eines Interviews entsteht.
Und jetzt zur Sache.
Radisch: "Wenn ich noch ganz schnell konservativ werden will, was soll ich tun?
Muss ich blond werden?
Kaiser: Nein Frau Radisch, um Konservativ zu sein muß man sich eher um den Inhalt des Kopfes kümmern und weniger um seine Zierde. Es bleibt ihnen also weiterhin frei, feuerrote, grüne oder lila Haare zu tragen.
Radisch: Darf ich überhaupt noch arbeiten als konservative Frau?
Kaiser: Sie dürfen nicht nur, sie werden das sogar müssen. Kinder zu erziehen ist nämlich wesentlich schwieriger als Pamphlete zu schreiben oder Firmen zu führen. Das können sogar Männer ziemlich gut. Bei der konzernabhängigen, rot-grünen, arbeiterfeindlichen und globaliesierungsfreundlichen Wirtschaftspolitik unter der wir leiden, wird es kaum ein Mann schaffen, alleine den gemeinsamen Haushalt zu stemmen .
Radisch: Wenn ja, wie viel muss ich verdienen?
Kaiser: Genug.
Radisch: Falls sehr viel, muss ich dennoch weniger verdienen als mein Mann?
Kaiser: Ich denke es ist ihnen überlassen ob sie sich einen armen Mann zum Gatten nehmen. Der weniger verdienende Ehemann wird sich meines Erachtens freuen, wenn er bei der Aufgabe, seine Familie ohne Sozialtransfers zu versorgen, auf die Angetraute zählen kann.
Radisch: Muss ich überhaupt einen Mann haben, oder darf ich auch Single/lesbisch/geschieden sein?
Kaiser: Nein sie können ruhig eine geschiedene single Lesbe sein, wenn Sie nicht von anderen erwarten, dass Sie dafür Applaus und Steuerermäßigungen bekommen.
Radisch: Muss ich nicht ohnehin am besten ein Mann sein/werden?
Kaiser: Es steht ihnen frei aus ihren Körper zu machen, was Sie wollen. Es empfiehlt sich allerdings dass Sie darauf verzichten das öffentliche Gesundheitsystem mit den zu erwartenden Operationen zu belasten. Grundsätzlich können Sie auch als Frau Konservativ werden und dies ohne Sondergenehmigung beantragen zu müssen.
Radisch: Muss ich meine Mitgliedschaft bei Greenpeace kündigen?
Kaiser: Es wäre ratsam. Mann muß sich ja nicht vor der ganzen Welt als nützlichen Idioten outen.
Radisch: Muss ich Kinder haben? Wenn ja wie viele?
Kaiser: Genug dass Sie nicht anderer Leute Kinder auf die Tasche liegen, wenn Sie in Pension gehen. Die
Alternative wäre sowohl auf Kinder wie auf Rente zu verzichten.
Radisch: Müssen die Kinder Friedrich und Elisabeth heißen?
Kaiser: Nööö. Sie können sie ruhig Otto oder Brigitte benennen. Verpönt sind allerdings Namen wie Kevin und Chantal.
Radisch: Müssen sie Latein oder Chinesisch lernen?
Kaiser: In konservativen Kreisen reicht es, wenn sie die Sprache des Landes beherrschen (die aber richtig). Alles andere ist ein Bonus.
Radisch: Und ab wann zum Friseur?
Kaiser: Der Zeitpunkt ist gekommen, wenn Sie ihren Nachwuchs nicht mehr alleine lausen können.
Radisch: Und nicht mehr in den Hort?
Kaiser: Sobald irgend ein Linker ihre Kinder sexuell befreien will.
Besondere Vorsicht wird im Umgang mit einen EU Parlamentarier der grünen Fraktion empfohlen.
Radisch: Darf ich ab und zu noch sagen was ich wirklich denke?
Kaiser: Selbstverständlich! Das unterscheidet uns doch von den Linken! Stalinistische Stasi Methoden (wie auch die politische Korrektheit), finden bei uns kein politisches Zuhause.
Radisch: Muss ich in Deutschland Urlaub machen?
Kaiser: Nicht nötig. Der Ballermann bleibt Ihnen also erhalten.
Radisch: Muss ich die Fassade wahren und Streit/Untreue/Krankheit in der Familie unter den Teppich kehren?
Kaiser: Der minimale Anstand gebietet, dass Sie damit keine fremden Leute belästigen. Tun sie es dennoch, dann werden sie bald stärker gemieden als ein Zeuge Jehovas. Also... Bitte verschweigen Sie uns weiterhin dass es in ihrer Familie Streit, wegen krankhafter Untreue gibt.
Radisch: Muss ich Sonntags in die Kirche? Oder reicht nur Weihnachten?
Kaiser: Sie müssen überhaupt nicht in die Kirche. Kein Konservativer lässt sich freiwillig den Glauben madig machen. Die traurige Vorstellung der Kurie kann somit in unserer Abwesenheit stattfinden.
Radisch: Darf ich meine Meinung noch manchmal ändern?
Kaiser: Es gibt so viele Meinungen wie Konservative. Da wir nicht totalitär eingestellt sind,wie so mancher aus der politischen Konkurrenz, können sie Ruhig mit ihrer Meinung tun, was Ihnen am besten passt. Niemand wird Nachts um 2 an ihrer Tür klopfen. Dessen sein Sie versichert.
Radisch: Muss ich CDU wählen?
Kaiser: Und ich dachte schon sie wollen Konservativ werden... Bin bitter enttäuscht.
Aber zur Frage, schlicht und einfach; Nein!
Radisch: Darf ich an der Ostsee noch an den FKK Strand?
Kaiser: Hängt davon ab, ob Sie der Ästhetik des Ortes Abbruch tun oder nicht. Im Zweifel benutzen sie ihren gerade erworbenen, konservativen, gesunden Menschenverstand und einen Spiegel.
Radisch: Darf ich die Pille noch nehmen?
Kaiser: Wenn Sie darauf stehen wie ein Mastschwein mit Hormonen vollgepumpt zu werden, dann bitte. Es ist Ihr Körper...
Radisch: Muss ich in Berlin/Hamburg/München leben?
Kaiser: Nein, diese Städte sind wegen übertriebener kultureller Bereicherung eher zu meiden. Ich empfehle kleine gemütliche Orte bis 200000 Einwohner. Da kennt man noch den, der einen überfällt (nach den Motto: Grüß dich Mohammed! Nimmst du heute die Uhr oder den I-Pad? Glückliches Ramadan wünsche ich noch).
Radisch: Falls ja, wie bezahle ich da die Miete für meine große Patchwork Familie?
Kaiser: Gehen Sie arbeiten....
Radisch: Oder sollte ich die sowieso lieber verschweigen/ins Internat abschieben?
Kaiser: Wenn Sie die Patchwork Familie noch weiter vergrößern wollen, dann ja....
Radisch: Muss ich dünn Sein?
Kaiser: Wenn sie zum FKK Strand wollen, dann ja. Bitte!
Radisch: Darf ich die SZ noch lesen?
Kaiser: Sicher, aber sie müssen gewisse Verhaltensrichtlinien einhalten.
a.- Alle 5 Minuten müssen Sie Fluchen und sagen: Scheiß Kommunisten.
b.- Grundsätzlich darf die SZ nur im Lokus gelesen werden und...
c.- Sie dürfen Das,was sie in der SZ lesen, nicht ernst nehmen. Sogar die Linken wissen dass das Meiste nur Propaganda ist.
Eine Warnung: aus bitterer Erfahrung habe ich herausgefunden, dass die SZ sich nicht als Ersatz für die nicht ersetzte Klopapierrolle eignet.
Radisch: Muss ich mich für Preußen/Stefan George/ Schlossdebatte begeistern?
Kaiser: Wir verlangen von Eichen keine Birnen. Gehen sie es ruhig an. Der Rest kommt von allein.
Radisch: Darf ich noch Tiefkühlpizza essen?
Kaiser: Nicht wenn sie zum FKK Strand wollen.
Radisch: Wie teuer muss meine Garderobe sein? Immer noch mit Goldknopf?
Kaiser: Goldknöpfe empfehle ich als Absicherung gegen die EU Katastrophe. Im Falle der Garderobe empfehle ich Ihnen nur, dass sie nicht mehr ausgeben als sie verdienen und dass diese Ausgaben jederzeit mit guten Gewissen, vertreten werden können.
Radisch: Muss ich zu Hause echte Kunst an den Wänden haben?
Kaiser: Nein, aber Sie sollten nicht dass Werk des Kiffers um die Ecke, als solche ausgeben.
Radisch: Darf ich manchmal noch traurig sein?
Kaiser: Das müssen Sie sogar. Das Gefühl haben wir patentieren lassen.
Radisch: Brauche ich ein Haus in der Uckermark?
Kaiser: Wo?
Radisch: Brauche ich ein Pferd?
Kaiser: Wenn Sie ein Haus in der Uckermark kaufen, dann ja.
Radisch: Brauche ich eine Ernst-Jünger-Gesamtausgabe?
Kaiser: Empfehle stattdessen Karl Popper, Bismarck und Von Hajek.
Radisch: Muss ich meine Eltern jedes Wochenende besuchen?
Kaiser: Wenn Sie keinen Herz aus Stein haben, dann ja. Merkwürdige Frage.... Ich persönlich freue mich, wenn ich jemanden besuche den ich liebe und von dem ich geliebt werde.
Im Anschluß zur letzten Frage empfehle ich ihnen hiermit Sigmund Freud, oder irgend etwas anderes (egal was), was mit Psychologie zu tun hat. Eine Psychoanalyse wäre auch nicht verkehrt...
Radisch: Muss ich nur meinen Lebensstil ändern oder sonst noch was?
Kaiser: Sonst noch was.....
Alles nur nicht konform
Sonntag, 27. Juni 2010
Donnerstag, 24. Juni 2010
Mittwoch, 2. Juni 2010
Verwandte und Freunde der türkischen Opfer aus den pro-palästinensischen Hilfs-Konvoi behaupten, ihre Angehörige hätten den Martyrertod gesucht.
Wie viele Internet-Süchtler verbringe ich sehr viel Zeit im Netz, auf der Suche nach Nachrichten, die von den Mainstream Medien trotz ihre Relevanz, nicht veröffentlicht werden. Diese Meldung der AFP erschien im Internet Portal der größten chilenischen Zeitung (www.emol.com) und weist als Quelle die Agentur AFP. Ich habe mir die Zeit genommen diese Meldung zu übersetzen, da ich zum ersten nichts besseres zu tun habe und zum zweiten, das altmodische Gefühl der Wahrheitsliebe pflege und der Meinung bin, der Wahrheitsfindung hierdurch zu dienen.
AFP Mittwoch der 2 Juni 2010, 13.11 Uhr.
Ankara. - Drei der vier Türken die beim aufbringen der so genannten “Freiheitsflotilla” den Tod fanden, waren strenggläubige Muslime die den “Martyrertod” suchten, so Familie und Freunde der Verstorbenen.
“Er half die Armen und Unterdrückten. Seit Jahren wollte er nach Palästina, er betete andauernd um zum Martyrer zu werden”, so die Ehefrau von einen der Aktivisten, Alí Haydar Bengi, in einen Interview, veröffentlicht von der türkischen Zeitung “Vatan”.
Die Namen der, beim israelischen Enterunternehmen verstorbenen Türken, sind bis jetzt nicht offiziell bestätigt worden.
Die türkische Presse hat vier Männer trotzdem als, “aktiv kompromittierte Mitglieder von islamistischen Bewegungen und nicht Regierungs- Organisationen”, identifiziert.
Die Ehefrau von Ali Haydar Bengi, Saniye, behauptete im vorher erwähnten Interview, dass ihr Mann ein großzügiger Mensch gewesen sei, der 39 Jahre alt wurde und der in der religiösen Universität von Al-Azhar, in Kairo studiert habe. Das Paar hat vier Kinder.
“Bevor er an Bord ging sagte er uns, dass er ein Martyrer werden wollte, er wünschte es sich aus ganzer Seele”, behauptete ein Freund des Toten, Sabyr Ceylan, in der Zeitung “Milliyet”.
Ein anderer der toten türkischen Staatsbürger, Eli Ekber Yaratilmis, fünfundfünfzig Jahre alt, Bewohner Ankaras, Rentner und Vater von fünf Kinder, war ein Freiwilliger der türkisch islamitischen nicht Regierungs- Organisation IHH, die eine tragende Rolle in den “Gaza-Unternehmen”, gespielt hat.
“Er widmete sein Leben verschiedenen religiösen Werken… Deswegen ging er auf diese Reise. Er wollte schon immer ein Martyrer werden”, behauptete einer seiner Freunde, Faruk Cehver, in der Zeitung “Sabah”.
Ein dritter Toter, Ibrahim Bilgen, war einundsechzig Jahre alt, Ingenieur in Rente, Vater von sechs Kinder und Anhänger der “Partei für das Glück”, eine islamitische Bewegung aus Siirt, aus den Südosten der Türkei, informierte die Presse Agentur “Anatolia”.
“Er war ein beispielhafter Mann, ein Philanthrop. Deswegen wollte er Martyrer werden, das war was er wollte. Alah hat ihn den Tod gegeben den er sich wünschte”, erklärte sein Schwager Nuri Mergen, der von “Anatolia” zitiert wurde.
Der vierte Tote ist Muharrem Kocak, auch ein Freiwilliger der Organisation IHH, behauptete die Tageszeitung “Vatan”.
http://www.emol.com/noticias/internacional/detalle/detallenoticias.asp?idnoticia=416674
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Dienstag, 6. April 2010
Die Doppelmoral der Kritiker. Islam und Christentum im Vergleich.
Die Presse in Deutschland droht an ihrer Scheinheiligkeit zu ersticken.
Tausende Frauen werden jedes Jahr zwangsverheiratet, Dutzende Deutsche lassen sich in Terroristenlager weiterbilden, 80% der Imame lehnen die westliche Lebensweise ab und Predigen den aktiven Widerstand dagegen.
Selbsmordatentäter, Ehrenmorde, Zwangsverheiratung Minderjähriger, Angriffe auf Andersgläubige, offener Antisemitismus.
Wo im Namen des Islam diese Verbrechen begangen werden, da wird verniedlicht, verharmlost, mit den Hinweis auf Ausnahme-Erscheinungen beruhigt.
Die koranischen Schriften seien missverstanden worden, der Islam an sich grundsätzlich friedlicher, antiimperialistischer und zivilisierter als des, was jeder Mensch mit offenen Augen wahrnehmen kann.
So und nicht anders wird der Islam von der Mainstream-Presse portraitiert.
Ziehen wir jetzt einen Vergleich zur Behandlung, die der katholischen Kirche angedeiht wurde nach den, zugegebenerweise, inakzeptablen Fällen von Kindesmissbrauch, die in letzter Zeit veröffentlicht worden sind.
Die Kirche wird in fast allen veröffentlichten Berichten, als ganzes für die Missbrauchfälle verantwortlich gemacht. Nirgends wird darauf hingewiesen, dass die RKK als Institution, niemals eine Politik verfolgt hat, die solche Übergriffe rechtfertigt hätte.
Die Tatsache übrigens, dass es sich bei den Tätern, um eine verschwindende Minderheit innerhalb der Kirche handelt, wird gewissentlich verschwiegen. Es wird der Eindruck vermittelt, als seien alle Priester mehr oder weniger für diese Taten verantwortlich und es wird ein Generalverdacht in die Welt gesetzt, dass eindeutig einen politischen Ziel bedient.
Wo bleiben die Fragen nach den verantwortlichen Staatsanwälte, Polizisten und Richter die über die Zeit diese Fälle hätten aufklären sollen? Wo waren die Opfer und die Eltern der Opfer, dass sie diese Fälle nicht angezeigt haben?
Die RKK steht nicht über das Gesetz und beansprucht keine Sonderbehandlung.
Trotzdem wird sie von fast allen deutschen Redaktionen gehetzt und zum Freiwild erklärt.
Ist man Priester so steht man im Verdacht ein Kinderschänder zu sein. Ist man katholischer Gläubiger und man wagt es, die Kirche zu verteidigen, so wird man als Verteidiger einer Organisation von Kinderschändern diskreditiert.
Die Medien sind ungerecht und man gewinnt den Eindruck dass sie gewisse dunkle Interessen bedienen.
Wer den Islam, dass eindeutig sistemfeindliche Elemente beinhaltet verharmlost und zur gleichen Zeit die RKK dämonisiert, der spielt mit gezinkten Karten.
Eine ausgeglichene Berichterstattung ist dass nicht.
P.S.: Der Autor ist kein Katholik und bekennt sich ausdrücklich zur lutherischen Lehre.
Montag, 8. März 2010
Erdbeben in Chile. Deutscher wegen Plünderung festgenommen.
Die russisch-chilenische Puppe oder die Tragödie innerhalb der Tragödie.
Die Geschichte von Oliver Bauer sollte erzählt werden, denn sie ist die Geschichte von staatlichen versagens und deren Einfluß auf das Schicksal eines einzelnen Menschen.
Oliver Bauer ist deutscher Staatsbürger. Im Alter von 3 Jahren wurde er von seinen Eltern ausgesetzt und kam auf abenteuerlichen Umwegen auf die Insel Juan Fernandez (auch als Robinson Crusoe Insel bekannt) wo er von einer einheimischen Familie an Kindesstatt aufgenommen wurde. Seine neue Familie verstarb jedoch nach einiger Zeit und Oliver sah sich genötigt sein Leben als Eremit weiter zu führen.
Sein Unterhalt verdiente er sich bei gelegentlichen Jobs als Fischer.
In Folge des Tsunamis der die Küste Chiles verwüstete, verlor Bauer das Wenige was er sein Eigen nannte.
Gestern wurde er wegen diebstahls eines Gasbehälters festgenommen so dass diese Geschichte ihren Weg in die örtlichen Medien gefunden hat.
Ob unser lieber Außenminister sich die Zeit nehmen wird, diesen Fall zu untersuchen?
Immerhin bleibt es eine Ungeheuerlichkeit dass ein deutsches Kind wortwörtlich mitten in der Pampa ausgesetzt wird und keine deutsche Behörde danach kräht.
Die Geschichte von Oliver Bauer sollte erzählt werden, denn sie ist die Geschichte von staatlichen versagens und deren Einfluß auf das Schicksal eines einzelnen Menschen.
Oliver Bauer ist deutscher Staatsbürger. Im Alter von 3 Jahren wurde er von seinen Eltern ausgesetzt und kam auf abenteuerlichen Umwegen auf die Insel Juan Fernandez (auch als Robinson Crusoe Insel bekannt) wo er von einer einheimischen Familie an Kindesstatt aufgenommen wurde. Seine neue Familie verstarb jedoch nach einiger Zeit und Oliver sah sich genötigt sein Leben als Eremit weiter zu führen.
Sein Unterhalt verdiente er sich bei gelegentlichen Jobs als Fischer.
In Folge des Tsunamis der die Küste Chiles verwüstete, verlor Bauer das Wenige was er sein Eigen nannte.
Gestern wurde er wegen diebstahls eines Gasbehälters festgenommen so dass diese Geschichte ihren Weg in die örtlichen Medien gefunden hat.
Ob unser lieber Außenminister sich die Zeit nehmen wird, diesen Fall zu untersuchen?
Immerhin bleibt es eine Ungeheuerlichkeit dass ein deutsches Kind wortwörtlich mitten in der Pampa ausgesetzt wird und keine deutsche Behörde danach kräht.
Dienstag, 24. November 2009
Wehrpflicht oder Wehrrecht?
Wehrpflicht oder Wehrrecht?Es ist nur verständlich, dass die Wölfe die Abrüstung der Schafe verlangen, denn deren Wolle setzt dem Biss einen gewissen Widerstand entgegen. (Gilbert Keith Chesterton)
So mancher Politiker vertritt die sehr populäre Ansicht, dass die Wehrpflicht überholt sei. Sie sei unnütz, da sie nicht den postmodernen Erfordernissen einer "friedensschaffenden Interventionsmacht" entsprechen würde.
Ist diese Verwandlung des Bürgerheeres in einer imperialen Söldnerarmee, wirklich im Interesse der Freiheit und der demokratischen Grundordnung?
Die Abschaffung der Wehrpflicht ist eindeutig eine Abrüstung von uns Schafe. Nicht nur daß wir mit immer schärferen Waffengesetzen konfrontiert werden, nein, auch die Möglichkeit zur Aneignung von Fähigkeiten, die aus den Bürger einen wehrhaften Schild der Freiheit machen, wird uns von unseren ach so legitimen Machthabern, almählich abgesprochen.
Wussten Sie wer das erste deutsche allgemeine Waffenkontrollgesetz einführte?
Recht geraten, es war der liebe, von den Eliten im Parlament gewählte, Adolf Hitler.
Wieso er daß wohl getan hat?
Damals waren Columbine oder Winnenden nicht mal in den Fieberträumen der Menschen vorstellbar. Er tat es, um ungehindert, zum nationalen und internationalen Amokläufer werden zu können. 16 Jahrgänge anständiger Bürger, hatten ihren Recht an die Waffe ausgebildet zu werden, nicht wahrnehmen können (Vesailler Vertrag) und die Wehrmacht wurde zu einem von der Gesellschaft getrenntes Machtinstrument umgepolt.
Heute erkennen wir den offensichtlichen Willen, den deutschen Bürger nicht nur die Waffen, sondern die notwendige Ausbildung an der selben vorzuenthalten.
Doch wozu dient eine solche politische Aktion?
Mann möchte den Bürger die Fähigkeit zur Reaktion vorenthalten. Er soll wehrlos ertragen, was sich die Machthaber, alles haben einfallen lassen.
Nur sind die nationalen Heere auch die fleischgewordene Volkssouveranität!
Den um die Tyranei zu bekämpfen reichen keine Sitzblokaden oder Hungerstreiks.
Monster wie Mao, Stalin oder Hitler hätten sich garantiert nicht von einer solchen Aktion beindrucken lassen.
Um die Tyranei zu bekämpfen brauchen wir wehrhafte Bürger, die selbstbewusst ihre Rechte und ihre Freiheit verteidigen, wenn nötig, dann auch mit der Waffe in der Hand.
Es ist und es sollte auch ein Privileg des Staatsbürgers bleiben, sowohl seine Vertreter zu wählen, wie auch denselben die Grenzen ihrer Macht zu zeigen, wenn diese die Interessen und Rechte des Souverans verletzen oder untergraben.
Mit der Geburtsstunde der Republik war auch das Ende der Söldnerheere gekommen.
Die nationalen Armeen wurden geboren und die Wehrpflicht wurde eingeführt.
Das Ende des Bürgerheeres wird das Ende der Republik einläuten.
Ich beende diesen Beitrag mit einen Zitat von Thomas Jefferson: "Der Baum der Freiheit muß in regelmässigen Abständen, mit dem Blut von Tyrannen und Patrioten begossen werden."
In diesen Sinne:
Sorgen wir dafür dass der Patrioten Hand niemals unbewaffnet sei und dass sein Arm über die Kraft verfüge, den Feinden der Freiheit den höchsten Blutszoll abzuringen, auf dass der Freiheitsbaum in Deutschland kräftig und gesund bleibe.
Sonntag, 15. November 2009
Die SPD und ihr missglückter Gang nach Canossa

Meinen wenigen aber treuen Lesern möchte ich hiermit eine etwas andere Analyse des SPD Parteitages anbieten.
Zuallererst sollte mann den historischen Verdienst der SPD erwähnen: Sie lies sich in der Zeit des kalten Krieges nicht von den Sirenen Gesang aus den Osten verführen und wurden so zu einer Staatstragenden Stütze der BRD. Sie setzten sich systematisch für die Rechte der Arbeiterschaft ein und halfen so dazu, dass die soziale Bombe der Nachkriegszeit entschärft wurde.
So... damit hätte ich meine Pflicht, ein Mindestmaß an Objektivität zu wahren, erfüllt.
Die unangenehme Wahrheit ist daß die SPD, so wie ihr schwarzer Pendant, die CDU, nicht nur ihre Wählerschaft sondern das ganze Land verraten haben.
Über der CDU wird in bälde ein anderer Artikel folgen. Hier werde ich mich auf unseren roten Politikerbossen konzentrieren.
Was ist aus eurer Verpflichtung , die deutsche (richtig gehört), die deutsche Arbeitnehmerschaft zu schützen geworden? Auch als Sozi sollte mann wissen dass gewisse Marktregeln nicht zu umgehen sind...
Ein Überangebot an Arbeitskräfte führt zu sinkenden Löhnen, höhere Arbeitlosigkeit, stärkere Belastungen des Sozialsystems und steigende Kriminalität. Und was hat die SPD getan? Sie hat das Asylrecht so sehr entschärft dass es zu einen Migrationsinstrument wurde. Damit verbunden wurden der Familiennachzug und jetzt die Öffnung des deutschen Arbeitsmarktes gegen Osten.
Niemand hat die deutsche Wirtschaft so sehr auf Globalisationskurs gebracht, wie jene die uns jetzt weissmachen wollen, ein Mindestlohn sei die Lösung aller Probleme. Die Wahrheit ist das der Mindestlohn eine schlechte Lösung ist, für Probleme die andere Ursachen haben.
Glaubt die SPD wirklich dass der deutsche Arbeiter und Angestellte nich mitbekommen hat wie das Lebensniveau in unseren Staate langsam aber stetig schlechter wurde?
Rechtsfreie Räume, Paralelgesellschaften, Überschuldung, sinkende Kaufkraft und last but not least, die Aufgabe der deutschen Souveranität an einer nicht demokratisch legitimierten Supraregierung, sind die Realitäten die von den Menschen wahrgenommen werden und die mit den Anspruch der SPD, eine Partei der kleinen Leute zu sein, nicht übereinstimmen.
Die SPD ist unglaubwürdig weil:
1.- Sie ist nicht sozial, sie unterstützt grundsätzlich die asozialen Elemente unserer Gesellschaft.(Hartz 4 wo Menschen die nie einen Beitrag an die Gesellschaft geleistet haben das gleiche bekommen wie Jahrelang beschäftigte)
2.- Sie ist nicht mehr demokratisch seit sie die deutsche Demokratie auf den europäischen Altar geopfert hat (ohne Volksabstimmung).
3.- Sie ist keine Partei mehr. Sie ist eine Interessenvertretung für internationale Konzerne, verbeamtete Pfründewahrer und Berufssozialschmarotzer.
Die heutige SPD ist halt nicht mehr die Partei Von Helmut Schmidt oder Willy Brandt. Damals hatten sie noch die Ausrede was neues für unsere Gesellschaft probieren zu wollen, doch es hat nicht funktioniert. An den falschen Rezepten zu beharren nur um keinen Zacken aus der Krone zu verlieren, wird die Entfremdung zwischen der SPD und den kleinen Leuten nur vertiefen.
Der Verfall der sozialdemokratischen Stütze Deutschland kann und darf nicht geschehen. Braune und tiefrote Rattenfänger werden daraus ein politischen Profit schlagen daß unsere Staatsform in Gefahr bringen könnte.
Der SPD Parteitag ist misslungen. Anstatt neue Lösungen zu suchen für die Probleme unserer Zeit, wird tief in die Mottenkiste der Geschichte gegriffen. Die falschen Rezepte der Vergangenheit werden sich mit absoluter Sicherheit nicht zukunftsträchtiger erweisen.
Der SPD fehlt ein ehrlicher Gang nach Canossa der sie befreit von den politisch korrekten Wunschdenken und diese Partei wieder zur politischen Heimat von Millionen Demokratieverdrossenen macht.
In diesen Sinn wünsche ich der Sozialdemokratie, als Konservativer, aber zuallererst als Deutscher, ein jähes erwachen.
Wir werden sie zur Gestaltung unserer aller Zukunft brauchen.
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